IT-Glossar

In meinen Artikeln tauchen immer wieder Fachbegriffe aus den Bereichen Linux, Infrastruktur, Netzwerk und self-hosting auf. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe kurz, verständlich und praxisnah.

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Ballooning

Ballooning ist eine Speichertechnik in der Virtualisierung. Der Hypervisor kann den einer VM zugewiesenen Arbeitsspeicher dynamisch verkleinern oder vergrößern, wenn andere virtuelle Maschinen RAM benötigen. Das hilft bei flexibel genutzten Systemen, ersetzt aber keine ausreichende RAM-Reserve bei dauerhaft hoher Last.

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DHCP

DHCP weist Geräten im Netzwerk automatisch IP-Adressen und weitere Netzwerkeinstellungen zu.

DNS

DNS steht für Domain Name System. Es übersetzt Namen wie kerezovic.de in IP- Adressen, damit Systeme miteinander kommunizieren können. DNS ist ein grundlegender Dienst, der oft unauffällig arbeitet – bis er Probleme verursacht.

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Failover

Failover bedeutet, dass ein zweites System automatisch übernimmt, wenn das erste ausfällt. Ziel ist es, Dienste auch bei Störungen verfügbar zu halten. Typische Beispiele sind DNS, Cluster-Systeme oder virtuelle IPs mit Umschaltung zwischen zwei Knoten.

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HA-Cluster

Ein HA-Cluster besteht aus mehreren verbundenen Systemen, die Dienste hochverfügbar betreiben. Fällt ein Knoten aus, kann ein anderer übernehmen, damit virtuelle Maschinen oder wichtige Dienste möglichst ohne lange Unterbrechung weiterlaufen.

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iSCSI

iSCSI steht für Internet Small Computer Systems Interface. Das Protokoll transportiert blockbasierten Speicher über TCP/IP-Netzwerke und stellt entfernte Datenträger für Server fast so bereit, als wären sie lokal angeschlossen.

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LXC

LXC steht für Linux Containers. Dabei laufen mehrere getrennte Systeme leichtgewichtig auf einem gemeinsamen Linux-Kernel.

SAN

Ein SAN (Storage Area Network) ist ein spezialisiertes Speichernetzwerk. Es stellt Servern zentralen Blockspeicher bereit und wird häufig in Virtualisierungsumgebungen eingesetzt, in denen Performance, gemeinsame Storage-Nutzung und Hochverfügbarkeit wichtig sind.

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Snapshot

Ein Snapshot speichert den Zustand eines Dateisystems, Volumes oder einer virtuellen Maschine zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dadurch lassen sich ältere Zustände schnell wiederherstellen oder Tests mit einem definierten Rücksprungpunkt durchführen.

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Swappiness

Swappiness ist ein Linux-Kernel-Parameter (Wert 0–100), der steuert, wie aggressiv Daten aus dem Arbeitsspeicher (RAM) in den Swap-Speicher (Festplatte/SSD) ausgelagert werden. Ein niedrigerer Wert (z.B. 10) minimiert die Auslagerung, was bei viel RAM die Leistung erhöht, während der Standardwert von 60 häufiger auslagert.

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Unbound

Unbound ist ein rekursiver DNS-Resolver. Er kann DNS-Anfragen selbstständig auflösen, statt sie an externe Resolver weiterzugeben. Das verbessert Datenschutz, Kontrolle und in vielen Setups auch die Nachvollziehbarkeit der eigenen DNS-Infrastruktur.

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Virtuelle IP

Eine virtuelle IP ist eine zusätzliche IP-Adresse, die nicht dauerhaft an ein einzelnes System gebunden ist. Sie kann zwischen mehreren Hosts verschoben werden und wird oft für Hochverfügbarkeit und Failover verwendet.

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Wear Leveling

Wear Leveling ist ein Mechanismus bei Flash-Speichern wie SSDs, USB-Sticks und SD-Karten. Schreibvorgänge werden intern verteilt, damit einzelne Speicherzellen nicht zu stark belastet werden. Genau deshalb ist sicheres Löschen bei Flash-Speichern komplizierter als bei klassischen Festplatten.

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ZRAM

ZRAM ist komprimierter RAM, der unter Linux meist als schneller Swap genutzt wird. Statt Daten auf langsame SSDs oder SD-Karten auszulagern, bleiben sie komprimiert im Arbeitsspeicher. Das reduziert I/O und kann Systeme unter Last deutlich stabiler machen.

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